Plakativ – Geschichte der Plakatwerbung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg
Posted on | Januar 15, 2010 | Comments Off
Absolut sehenswert: Die Ausstellung “Plakativ” im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg zeigt erstmals die “Nürnberger Plakatsammlung“. Wer bis zum 11.April 2010 in Nürnberg unterwegs ist, sollte sich die Sammlung historischer Werbeplakate nicht entgehen lassen.
Die Ausstellung ist als »imaginäres Warenhause« angelegt: In einzelnen Abteilungen werden folgende Warenwelten vorgestellt:
- Lebensmittel
- Haushalt
- Kosmetik
- Medien
- Freizeit
Mit den einzelnen Produkten und ihren Zielgruppen verbinden sich in der Werbung bestimmte Glücksversprechen in Form von Bildmotiven und Stereotypen, die es zu untersuchen gilt. Der Fokus der Ausstellung liegt auf Geschichte und Wirkungsweise der Plakatwerbung.

Sehenswert: Die Ausstellung Plakativ im GNM, Nürnberg © GNM
Georg Bergler, Professor an der Nürnberger Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, hatte die Plakatsammlung seit den 1950er Jahren als Lehrsammlung für sein Spezialgebiet der Absatzforschung und Werbelehre angelegt. 2002 wurde sie vom GfK-Verein und der Nürnberger Akademie für Absatzwirtschaft dem Museum als Dauerleihgabe anvertraut. Die »Nürnberger Plakatsammlung« steht nicht nur für die Bedeutung Nürnbergs in der deutschen Marketingforschung, sie bildet auch einen unerschöpflichen Materialfundus für die Kulturgeschichte der Moderne.
Weitere Informationen zur Ausstellung Plakativ
Caro-Kaffee Werbung
Posted on | Januar 15, 2010 | Comments Off

Caro Kaffee
Ja, ich mag ihn, den Caro Kaffe, den Muckefuck. Genauso, wie ich die Caro-Werbung aus den 80ern mit dem Lied von Volker Lechtenbrink mag. Und immerhin hat der Ersatz-Kaffe den Menschen nach dem Krieg ein kleines Stück Glück beschert, als Kaffeebohnen Mangelware waren.
Ata Reinigungsmittel von Henkel
Posted on | Januar 15, 2010 | Comments Off

Ata Reinigungsmittel
“Das neue Ata reinigt schonend” erzählt uns die Ata-Werbung für das Scheuerpulver von Henkel. Erstaunlich ist dabei weniger, dass man mit Ata (”extrafein”) neben der verkrusteten Herdplatte auch gleich noch die Hände reinigen soll/kann, sondern die Verwendung des Wortes “neu”.
Neu bedeutet in der Werbung nämlich etwas anderes als in der Realität und besonders deutlich wird das in der Werbung für Reinigungsmittel und Waschmittel. Wie oft war Ariel schon “neu”, in welcher Frquenz wird “der General” oder “der weiße Riese” erneuert? Richtig: ständig. Allein in der Werbung ist es möglich, aus dem Zeitpunkt “neu” einen Dauerzustand zu machen. Andererseits: Madonna ist auch immer neu.